Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte
Eine Dienstunfähigkeit kündigt sich in der Regel nicht vorher an. Sie kommt plötzlich und unerwartet. Ein Beispiel, wie es sich jeder bestimmt schon einmal so oder so ähnlich ausgemalt hat, doch wie es sich natürlich niemand wünscht.
Absicherung gegen Dienstunfähigkeit
Eine Beamtin hat sich bei einem privaten Reitunfall so schwer verletzt, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg ihren Beruf als Lehrerin nicht mehr ausüben kann. Erfreulicherweise hat die Kundin eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte abgeschlossen, die jetzt bis zur vollständigen Genesung eine monatliche Rente auszahlt.

Solch ein Fall macht leider deutlich, dass niemand vor einem Unfall oder einer schweren Erkrankung gefeit ist. Gut ist dann zu wissen, dass man sich zumindest um den finanziellen Teil keine Sorgen zu machen braucht.
Die Fakten: Laut Statistischem Bundesamt werden rund 17 Prozent aller Beamten vor Erreichen der Regelaltersgrenze dienstunfähig – im Durchschnitt mit etwa 56 Jahren. Denn auch Beamte haben im Falle einer Dienstunfähigkeit keine vollständige Absicherung durch ihren Dienstherren. Die amtsunabhängige Mindestversorgung beträgt 65 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4. Selbst nach 40 Dienstjahren erreicht das maximale Ruhegehalt nur 71,75 % der letzten Bezüge – bei vorzeitigem Ruhestand fallen zusätzlich Versorgungsabschläge von bis zu 10,8 % an.
Besonders betroffen: Beamtenanwärter, Beamte auf Probe und auf Widerruf haben vor der fünfjährigen Wartezeit keinerlei Versorgungsanspruch. Sie werden bei Dienstunfähigkeit lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.
Aus diesem Grund empfehlen wir, dieses Risiko entsprechend mit der Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte abzusichern. Sie können auch eine grobe Berechnung gerne einmal selbst durchführen.
Wann eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte greift
Als dienstunfähig gelten Beamte gemäß § 44 Bundesbeamtengesetz, wenn sie infolge einer Erkrankung oder eines Unfalls innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst geleistet haben und keine Aussicht besteht, dass sie innerhalb der nächsten sechs Monate wieder voll dienstfähig sein werden. Die Entscheidung trifft der Dienstherr auf Grundlage eines amtsärztlichen Gutachtens.
Die häufigsten Ursachen: Psychische Erkrankungen stehen an erster Stelle, gefolgt von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Weitere Gründe sind Unfälle, Krebsdiagnosen, Mobbing oder Burn-out.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie niemals in eine solche Situation kommen werden. Leider zeigen aktuelle Statistiken jedoch, dass gerade Beamte durch unterschiedlichste Einflüsse eine Berufsgruppe mit vielen Dienstunfähigkeitsfällen sind. Wir geben ganz klar den Rat an alle Beamte, Lehrer, Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Professoren und Richter: Eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte gehört genau so wie eine Diensthaftpflichtversicherung unbedingt zum Grundgerüst einer jeden verbeamteten Person.
Worauf Sie achten sollten
Die echte Dienstunfähigkeitsklausel: Entscheidend ist, dass Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthält. Diese gewährleistet, dass der Versicherer dem Urteil des Dienstherrn folgt und bei festgestellter Dienstunfähigkeit leistet – ohne eigene aufwendige Prüfung.
Spezielle Klauseln für Vollzugsbeamte: Polizisten, Justizvollzugsbeamte, Feuerwehrleute und Zollbeamte benötigen eine spezielle Klausel für Vollzugsdienstunfähigkeit.
Die richtige Absicherungshöhe: Die vereinbarte Rente sollte zusammen mit dem zu erwartenden Ruhegehalt Ihr aktuelles Nettoeinkommen abdecken. Für Beamtenanwärter empfehlen Experten eine Absicherung von mindestens 1.000 Euro monatlich.
Ihre spezialisierte Beratungspartnerin
Bei beamte.pro steht Ihnen Frau Hein von Pro B Versicherungsmakler GmbH, eine spezialisierte Kooperationspartnerin für Dienstunfähigkeitsversicherungen, zur Seite. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung von Beamten kennt sie die Besonderheiten der verschiedenen Beamtengruppen und Bundesländer genau. Sie analysiert Ihre individuelle Versorgungssituation und findet die passende Absicherung mit der richtigen DU-Klausel für Ihre spezifische Situation.
Je früher Sie eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Für junge Beamtenanwärter geht es mit Sondertarifen bereits ab etwa 10 Euro pro Monat los. Für bereits verbeamtete Personen ist eine entsprechende Absicherung häufig schon ab etwa 30 Euro monatlich möglich.

