Private Krankenversicherung für Selbstständige
Als Selbstständige oder Selbstständiger haben Sie die Wahl, ob Sie privat oder gesetzlich krankenversichert werden möchten. Wir erklären Ihnen die Vor- und Nachteile und möchten Sie gern auf dem Weg begleiten, den für Sie individuell besten Versicherungstarif zu finden.
GKV oder PKV?
Einfache Frage, doch auf diese gibt es leider keine universelle Antwort. Zu viele Faktoren wie Alter, Familienstand, Einkommen oder die eigene gesundheitliche Vorgeschichte spielen eine große Rolle. Daher kann ein Vergleich der verschiedenen Tarife der in Frage kommenden Krankenversicherer lohnenswert sein.
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PKV für Selbstständige – Welche ist die richtige?
Für Personen, die einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, gilt, dass sie entweder in der gesetzlichen Krankenversicherung – kurz GKV – oder bei einer privaten Krankenversicherung – kurz PKV – Mitglied sein können. Selbstständige haben hier ein Wahlrecht. Sowohl in der PKV als auch in der GKV müssen Selbstständige den vollständigen Versicherungsbeitrag alleine tragen.
In der GKV richtet sich der monatliche Beitrag nach dem gesamten Einkommen. Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6%, hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag (durchschnittlich 2,9%) sowie optional ein Krankengeldzuschlag von 0,6%. Der Mindestbeitrag in der GKV für Selbstständige liegt bei etwa 278 € monatlich (bei einer Mindestbemessungsgrundlage von 1.318,33 €). Schauen wir uns das einmal bei einem kurzen Beispiel an:
- Bruttoeinkommen 4.000 € monatlich
- 14,6 % Krankenversicherungsbeitrag = 584 €
- 0,6 % Krankengeldzuschlag = 24 €
- 2,9 % kassenindividueller Zusatzbeitrag = 116 €
- monatlicher Versicherungsbeitrag in der GKV = ca. 724 €
Anderes als etwa Angestellte können Selbstständige auch unabhängig von ihrem Einkommen eine private Krankenversicherung abschließen. Dabei gibt es im Vergleich zur GKV einige wesentliche Vorteile. Umfangreichere Leistungen, mögliche Beitragsrückerstattungen und auch die Möglichkeit, das für einen selbst optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen, sind allesamt Punkte, die in der GKV kaum zu realisieren sind.
Mit dem Abschluss einer PKV haben Selbstständige und Freiberufler außerdem die Option auf weitere umfangreiche Leistungen, die in ihrem Versicherungstarif enthalten sind. Darunter zählen unter anderem Erstattungen zum Zahnersatz, Chefarztbehandlungen, Unterbringung im Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalten, Behandlungen von Heilpraktikern oder finanzielle Zuschüsse bei Seh- und Lesehilfen. Dabei kann die Höhe der Selbstbeteiligung in den meisten Fällen eigenständig festgelegt werden.
Auch die Absicherung eines Verdienstausfalls kann wie auch in der GKV von einer privaten Krankenversicherung abgedeckt werden kann. Für Selbstständige kann dies zu einer existentiellen Leitung werden, da im Krankheitsfall kein automatischer Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht. In der PKV können Sie daher exakt festlegen, ab wann und wie hoch der Beitrag des Krankengeldes werden wird, der ausbezahlt werden soll.
Da die Leistungen, Tarife und individuellen Vorstellung maßgeblich für die Höhe des monatlichen Beitrags in der PKV sind, ist es äußerst schwer, eine genaue Prognose über die finalen Kosten einer privaten Krankenversicherung zu prognostizieren. Eine private Krankenversicherung für Selbstständige kann sich allerdings durchaus lohnen. Sprechen Sie uns daher gerne an und wir prüfen für Ihren Fall, ob sich eine PKV für Ihre Selbstständigkeit auszahlt.

